Bundesliga Livestream

Auch vor der österreichischen Bundesliga macht die Entwicklung am internationalen Fußball und vor allem am internationalen Livestream Markt nicht halt. In den letzten Jahren erhöhte sich auch in Österreich die Anzahl der Spiele, die live im Pay-TV oder Free-TV zu sehen waren und sind.

Diese Wachstumsrate führte in Folge dazu, dass es dazu kommt, dass viele der Spiele aus den beiden österreichischen Bundesligen auch im Livestream zu sehen sind. Dieses Livestream Angebot ist in keinster Weise zu unterschätzen, da es mittlerweile schon eine recht ansehnliche Größe erreichen konnte.

Mit Hilfe der Livestream in den österreichischen Bundesligen ist in den letzten Jahren nicht nur das Interesse am österreichischen Klubfußball, sondern auch das Interesse am österreichischen Nationalteam in einer enormen Geschwindigkeit gewachsen. Dieser Umstand bringt es mit sich, dass alle Vereine im Profifußball der Alpenrepublik mehr Geld zur Verfügung haben und mit diesem in Folge auch mehr Qualität in den österreichischen Fußball bringen. Auch die internationalen Teilerfolge sind in Österreich nicht nur im Vereinsfußball, sondern auch auf Ebene des Nationalteams spürbar.

Ein weiterer positiver Effekt der Livestream Abdeckung in Österreich ist es, dass es immer leichter wird, dass man als interessierter Sportwetten Kunde auch immer mehr Spiele zu seinen etwaigen Sportwetten genauer unter die Lupe nehmen kann und auch auf diese Spiele seine Livewetten platzieren kann. Unter dem Strich gab es zu Beginn der flächendeckenden medialen TV-Berichterstattung viele Kritiker, die die Meinung vertreten haben, dass das Fernsehen und deren Live Übertragungen sich negativ auf die Zuschauerzahlen in den Stadien auswirken wird. Heute – einige Jahre danach – kann man aber problemlos festhalten, dass hier das Gegenteil eingetreten ist.

Durch die Aufarbeitung aller Spiele via Medien wurde das Produkt Bundesliga für viele sportaffine Menschen immer interessanter und auch der Stadionbesuch kam als ergänzende Variante hinzu. Viele, die damals den Teufel an die Wand malten, können sich heute vom Gegenteil überzeugen und sehen, dass die unzähligen Livestreams zur Bundesliga in Österreich einen positiven Effekt auf den Sport im allgemeinen und auf den Fußball im speziellen mit sich gebracht hat.

Auch in den kommenden Jahren werden sich die Livestreams immer mehr durchsetzen und das Produkt Fußball in Österreich weiter verbessern und in seiner Attraktivität steigern.

David Alaba der beste österreichische Fußballer aller Zeiten?

Matthias Sindelar, Herbert Prohaska, Hans Krankl oder Toni Polster sind nur eine kleine Auswahl von vielen hervorragenden Fußballern, die das kleine Österreich im Laufe der Jahre hervorgebracht hat. Mit David Alaba schickt sich nun aber ein nach wie vor erst 21 Jahre alter Kicker an, alle bisherigen Größen des österreichischen Fußballs in den Schatten zu stellen.

Der Sohn eines Nigerianers und einer Philippinerin, der in Wien aufgewachsen ist und deshalb die österreichische Staatsbürgerschaft besitzt, hat trotz seines jungen Alters schon eine Reihe von Rekorden gebrochen. So war Alaba etwa mit 17 Jahren und 112 Tagen der bislang jüngste Nationalspieler Österreichs und der jüngste Österreicher, der je in der deutschen Bundesliga zum Einsatz kam Auch war noch kein Spieler jünger als Alaba bei seiner ersten Wahl zu Österreichs Fußballer des Jahres im Dezember 2011. Am wichtigsten dürfte dem Youngster aber sein, dass er der erste Österreicher war, der die Champions League gewonnen hat. Marko Arnautovic behauptet das zwar auch gerne von sich, doch spielte Arnautovic bei Inter Mailands Erfolg gegen den FC Bayern München im Jahr 2010 überhaupt keine Rolle und stand nicht einmal im Kader.

Beim FC Bayern ist Alaba, der seinen bis 2015 laufenden Vertrag beim deutschen Rekordmeister nun bis 2019 verlängern soll, auf der linken Abwehrseite längst eine feste Größe, auch wenn er eigentlich lieber im zentralen Mittelfeld spielt und dort auch für Österreich regelmäßig als Torschütze glänzt. Noch ist es zwar viel zu früh, um ein Fazit der Karriere Alabas zu ziehen, doch allein mit dem Triumph in der Champions League, der angesichts der aktuellen Stärke des FC Bayern längst nicht der einzige bleiben muss, hat Alaba schon ein enormes Ausrufezeichen gesetzt und ist auf dem besten Weg, der beste österreichische Fußballer aller Zeiten zu werden.

Dank des Internets muss man auch in Österreich nicht darauf verzichten, die Spiele Alabas in der Bundesliga und der Champions League zu sehen, selbst wenn man kein Pay-TV-Abo besitzt. In Live-Streams, die allerdings dann nicht offiziell sind und sich in einer rechtlichen Grauzone bewegen, können in der Regel alle Spiele der Bayern in halbwegs ordentlicher Qualität verfolgt werden. Von einem HD-Bild am großen Fernseher ist man mit einem Stream indes weit entfernt und muss auch häufige Werbeeinblendungen akzeptieren. Wer sich für Fussball in Österreich interessiert, kann sich unter http://www.sport-oesterreich.at/fußball-in-österreich über die Geschichte des Sports in der Alpenrepublik informieren.

Bundesliga: SV Ried nach sieben Spielen gleichauf mit RB Salzburg

Wie alle anderen europäischen Ligen machte auch die österreichische Bundesliga am ersten September-Wochenende wegen der Spiele in der Qualifikation für die WM 2014 Pause. Weil in Österreich der Startschuss traditionell schon sehr früh Mitte Juli erfolgt ist, lässt sich nach bereits sieben Spieltagen bereits ein einigermaßen aussagekräftiges Fazit ziehen.

Wie erwartet führt Red Bull Salzburg die Tabelle an, doch sind 15 Punkten in Relation zu den für österreichische Verhältnisse erneut enormen Investitionen nur eine durchwachsene Bilanz. Immerhin sind die von Roger Schmidt trainierten Roten Bullen bei vier Siegen und drei Unentschieden noch ungeschlagen und weisen mit 18:6 Treffern die beste Tordifferenz auf. Überraschend punktgleich mit Salzburg auf dem zweiten Platz steht die SV Ried, die gleichfalls bei drei Remis vier seiner bisherigen sieben Partien gewinnen konnte. Die positive Überraschung der Saison findet sich mit Aufsteiger SV Grödig auf dem dritten Platz wieder. Grödig hat zwar bereits zwei Spiele verloren, aber bei einem Unentschieden auch vier Siege eingefahren, sodass unter dem Strich beachtliche 13 Punkte stehen. Dies ist immerhin ein Punkt mehr als Austria Wien auf dem Konto hat. Der Titelverteidiger hat bei einer Niederlage je drei Siege und drei Unentschieden verbucht. Wichtiger als der Saisonstart in der Bundesliga war für die Wiener Austria aber die geglückte Qualifikation zur Gruppenphase der Champions League, womit die Violetten dem in der Vergangenheit mehrfach gescheiterten Rivalen aus Österreich eins ausgewischt haben.

Eher enttäuschend ist bislang das Abschneiden von Rapid Wien, das mit lediglich neun Punkten aus sieben Spielen auf dem fünften Platz hinter der Austria steht. Angesichts von 29 noch ausstehenden Spieltagen ist aber natürlich auch für die Hütteldorfer noch alles drin und mit einer Serie der überschaubare Rückstand von sechs Punkten auf Rang eins schnell aufgeholt.

Enttäuschend verlaufen ist die Saison auch für Sturm Graz, das sich noch hinter Wacker Innsbruck und dem SC Wiener Neustadt lediglich auf dem achten Platz findet. Sturm konnte erst eine Partie gewinnen und steht bei sechs Punkten. Schlechter platziert sind mit vier Zählern nur noch der FC Admira Wacker, der sich früh von Trainer Toni Polster getrennt hat, sowie der Wolfsberger AC, der als Tabellenschlusslicht mit nur zwei Punkten noch sieglos ist.